7.4.2016 - 2 Tage und 22 Stunden sind nicht genug ...
Die Morgenwache bringt es zu Tage ... 12 Stunden Nachtfahrt und wir befinden uns nahezu an der gleichen Position wie davor ... noch immer 200 SM von Madeira entfernt. Stefans Berechnungen haben leider nicht ganz zugetroffen und unser Skipper Peter sagt lässig ... aufkreuzen gegen den Wind bedeutet ... doppelte Strecke und bis zu 3 x so viel Zeit. Wir hören es wohl, aber wir wollen es nicht glauben. Peter bemüht sich sehr um uns und die Crew beginnt langsam wieder zu essen. Wende um 12.15 Uhr. Wenn alles gut geht, fahren wir auf diesem Kurs nur mehr 30 Stunden nach Madeira. In der Nacht bekommen wir Wind mit 30 - 35 kn. Der Versuch die Genua zu reffen endet damit, dass sich die Schoten verheddert haben. Fehler der Wachcrew. Allerdings bemerken wir dadurch, daß die Reffleine der Genua "geschamfielt" ist. Glück im Unglück. Peter muss wieder mal in der Nacht aufs Vorschiff und klariert die Leinen. Die Genua wird eingerollt und die nächste Reparatur steht an. Ab sofort hat Peter nur mehr einen Handschuh - der andere ist eine Spende an Neptun.
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